Am gestrigen Samstag (09.02.2008) habe ich bei meinem Streifzug durch einen Buchladen ein Buch entdeckt:
 
Zugegeben, ein sehr reißerischer Titel, bei dem einem der gesunde Menschenverstand (ich hatte immer geglaubt ich hätte diesen) zur Skepsis rät.
Nach einigem Durchblättern entschied ich mich dennoch zum Kauf (dass das gute Stück bei Amazon in den Leserrezensionen zerissen wird merkte ich erst einen Tag später…)
Ich fing noch am selben Tag an zu lesen und war 4 Stunden später auch schon durch. Kurzweilig zu lesen, unterhaltsam und fesselnd.
Was Frick darin schreibt klingt nicht weniger reißerisch als der Titel seines Buches. Jedem so Frick, der das Risiko nicht scheut, ist es möglich an der Börse reich zu werden.
Jedem, also auch mir, einem Studenten mit gut 1000 € Monatseinkommen ?
Natürlich träumte ich schon lange von Geld, Reichtum und den damit verbundenen Annehmlichkeiten.
Ich entschied mich ein Musterdepot anzulegen und mein Glück zunächst mit “Spielgeld” zu versuchen… Kostet ja nichts !
Ich schnappte mir einen Zettel und suchte mir aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “Der Aktionär” zwei Aktien aus die mich überzeugten.
Ich “kaufte” (jeweils in Frankfurt, Kurs in “Der Aktionär” vom 31.01.2008) 85 LOEWE Aktien zu 11,64€ und entschied mich einen empfohlenen Stopp-loss bei 10,51€ zusetzen. Bei 8×8 kaufte ich mich mit einem Aktienpaket von 1219 Stück zu 0,82€ ein und setzte den Stopp-loss bei 0,74€.
Meine virtuelle Zettelwirtschaft (nachfolgend Depot genannt) hatte somit einen Wert von ca. 2000€ (genauer 1988,98 €). Zugegeben, wenig, aber genug um es in den Sand zu setzen und mit 1000-2000 € wollte ich in einigen Monaten auch mit realem Geld einsteigen…
Nun beschloß ich abzuwarten und täglich zu prüfen wie sich der Wert meines Depots entwickelte. Ich habe vor bei Stopp-Loss Zwangsverkäufen das freie Kapitel erneut in andere Aktien zu investieren und möchte drei Monate ausschließlich mit meinem Musterdepot reich werden.
Nichts destotrotz habe ich mich am heutigen Sonntag bereits beim von Frick empfohlenen OnlineBroker Flatex angemeldet und mir ein kostenloses reales Depot eröffnet. Kann ja nicht schaden wenn ich in 3 Monaten mit “echtem” Geld anfange…
Die Zeit für meinen Anfang an der Börse scheint mir derzeit günstig, ich habe durch meine Doktorarbeit (vermutlich noch 2 Jahre) monatlich ein festes, wenn auch nicht allzu üppiges Einkommen und kaum Verpflichtungen. Ich kann leicht 200€/Monat auf den Kopf stellen (was ich auch häufig für sinnvolle oder weniger sinnvolle Anschaffungen tue).
Warum nicht einige Monate sparen und in Aktien investieren. Ich habe mich entschieden es zu versuchen, ein Totalverlust bringt mich nicht um und der Gefahr steht die Faszination des Geldes gegenüber.
Ich habe also heute den ganzen Papierkram ausgefüllt (Depoteröffnung, Freistellungsauftrag, Freistellungsaufträge an die bisherigen Kreditinstitute) und werde das Ganze morgen zur Post bringen…
Diesen Beitrag kommentieren
Sie mssen eingeloggt sein um einen Kommentar abzugeben.
|
11. Februar 2008 um 10:26
Lieber Andreas,
vielen Dank für deine Mail. JA, der Titel ist sehr reißerisch, aber er wirkt, sonst hättest du dieses Buch nicht gekauft.
Bitte handle unbedingt zuerst mit dem Papiergeld bzw. in einem Musterdepot. Andre Kostolany sagte schon, dass jeder Anfänger am Anfang Geld verlieren wird, aus diesem Grund empfehle ich immer erst mit einem Musterdepot zu handeln. Erst wenn du hier nach einiger Zeit Erfahrungen und auch Erfolge vorweisen kannst, darfst du langsam mit deinem richtigen Geld anfangen. Wobei Werte wie 8×8 nicht gerade das richtig sind, denn viel zu spekulativ.
Ich schlage vor, dass du einfach mal auf ein Seminar mit Freunden oder Bekannten kommst. Ich sende dir hierfür gerne Freikarten. Schreibe mir einfach eine Mail an frick@markus-frick.de und ich werde dir welche schicken.
Keiner wird von heute auf Morgen reich, denn auhc bei mir hat, das 12 Jahre gedauert mit der 1.Million.
Liebe Grüße aus Berlin
Markus Frick