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Neues vom Startkapital

30.3.2008

Auch diesen Monat habe ich es geschafft wieder etwas für mein Depotkonto abzuzweigen. Mein Startkapital beläuft sich somit derzeit auf 700 EUR und das Nahziel 1000 EUR ist in greifbare Nähe gerückt…

Möglicherweise wird es mit dem angepeilten Einstiegszeitpunkt (Mai 2008) dennoch nichts, da ein Abstecher nach New York den ich für Mai oder Juni geplant habe natürlich auch Resourcen schluckt :-) Ich denke aber spätestens Mitte des Jahres wird es soweit sein, dass ich vom Musterdepot zum Realdepot umschwenken kann.


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Ein Rechenbeispiel oder: Warum 15% Rendite nicht zu verachten sind…


Vielleicht tauge ich ja doch auch zum Börsenguru und sollte ein Buch schreiben :-)

Spaß beiseite, ich habe folgendes erstaunliches Rechenbeispiel gemacht um mir zu verdeutlichen, dass 15% Rendite nicht zu verachten sind. Man muß an der Börse nicht warten bis der Kurs einer Aktie die man im Depot hat um 30%, 40% oder 50% steigt.

Kleinvieh macht auch Mist…

Aber der Reihe nach: Angenommen ich habe mir zum Ziel gesetzt mein Startkapital von 1000 EUR im ersten Jahr an der Börse zu verdoppeln. Ich kann Glück haben und dies mit einem einzigen Trade schaffen. Zugegeben, das ist, wie jedem einleuchten wird eher unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist es doch dass ich es durch Trades mit Regel 1 Unternehmen gelegentlich schaffe 15% Rendite zu erwirtschaften (Mit meinen Garmin Aktien im Musterdepot habe ich dieses Ziel fast erreicht, leider habe ich etwas zu spät verkauft). Wenn es mir also gelingt regelmäßig 15% Rendite zu erzielen, wie lange dauert es, bis sich mein Kapital verdoppelt hat ? Hier kommt die erste überraschung. Ich brauche nur 5 Trades mit 15% Rendite um mein Kapital zu verdoppel…

5×15%=100% ???

Kann nicht sein ? Doch, das Zauberwort heißt Zinseszins. Ein Beispiel:

1000 EUR x 1,15 (1. Trade) = 1150 EUR
1150 EUR x 1,15 (2. Trade) = 1322,50 EUR
1322,50 EUR x 1,15 (3. Trade) = 1520,88 EUR
1520,88 EUR x 1,15 (4. Trade) = 1749,01 EUR
1749,01 EUR x 1,15 (5. Trade) = 2011,36 EUR

Eine Kapitalverdopplung scheint nach diesem Rechenbeispiel an der Börse also zunächst relativ schnell möglich. Natürlich kann man an der Börse auch Verluste machen, aber genau die gilt es zu vermeiden bzw. zu minimieren. Wenn dies gelingt, reichen fünf 15%-Trades um das eingesetzte Kapital innerhalb eines Jahres zu verdoppeln…

Wird man durch Kapitalverdopplung reich ?

Gute Frage, am Ende des ersten Jahres hat man aus 1000 EUR Startkapital rund 2000 EUR gemacht (man muß eigentlich noch Gebühren für die Trades und Steuern abziehen, was ich hier nicht vorenthalten will, der Einfachheit halber habe ich aber darauf verzichtet). Als Besitzer von 2000 EUR, auch wenn dieser Betrag nicht zu verachten ist wird wohl keiner auf die Idee kommen sich als reich oder wohlhabend zu bezeichnen, aber hier kommt Rechnung 2 ins Spiel.

Was ist denn wenn es mir regelmäßig, also nicht nur im 1. Jahr gelingt mein eingesetztes Kapital an der Börse zu verdoppeln ?

Nachfolgende Tabelle veranschaulicht erstaunliches:

Nach 10 Jahren sind aus 1000 EUR Startkapital bei einer jährlichen Verdopplung über 1.000.000 EUR geworden – noch Fragen ?

Das Spiel der Kapitalverdopplung klappt übrigens auch mit jeweils 4 Trades mit 20%, oder 10 Trades mit 7,2% Rendite…�


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Der Durst nach Geld…


Geld ist wie Meerwasser, je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.

Schopenhauer


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weitere Regel 1 Unternehmen


Ich habe gestern Abend nach einem Screening einiger Unternehmen einige weitere Regel 1 Unternehmen entdeckt, die ich heute hier kurz auflisten will (dem freien Cashflow habe ich dabei keine Bedeutung beigemessen):

  • APPLE (AAPL)
  • INFOSYS (INFY)
  • Quicksilver Resources (KWK)
  • ENSCO International (ESV)
  • Kirby Corp (KEX) (nicht ganz Regel 1 konform)
  • Ametek Inc (AME) (nicht ganz Regel 1 konform)
  • Amphenol Corp (APH)

Ich bin immernoch der Meinung dass es schwer ist Regel 1 Unternehmen zu finden, unmöglich ist es aber sicherlich nicht. Die obigen Unternehmen habe ich nach ca. 30 minütigem Screening entdeckt. Evtl. schreibe ich zur Suche solcher Unternehmen später mal ein kleines Tutorial…


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Financial Times Deutschland

29.3.2008

Die schon farblich extrem auffällige, täglich erscheinende Zeitung kostet mit 1,90 EUR genau so viel wie das bereits früher untersuchte HANDELSBLATT.

Mit einer Auflage von gut 100.000 Exemplaren gehört sie zu den größten Wirtschaftstageszeitungen Deutschlands.

Hauptinhalte der 32-seitigen Zeitung (Ausgabe vom 26.03.2008) sind Wirtschafts- und politische Themen, wobei mir persönlich der Politk Teil etwas umfangreich erscheint. Eine Sportseite rundet das redaktionelle Angebot ab. Werbung gibt es als viertel-, halb- und ganzseitige Anzeigen. Diese sind jedoch spärlich gesät und wirken im Gegensatz zu vielen anderen Zeitschriften wenig störend.

Insgesamt handelt es sich bei der FTD um ein sehr informationsreiches Blatt. Für die tägliche Lektüre ist sie mir als Hobbyanleger jedoch zu umfangreich.


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Man kann eben doch nicht Alles kaufen…


Wer behauptet, mit Geld sei alles möglich, der beweist nur, dass er nie welches gehabt hat!

Aristoteles Onassis


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Musterdepot: 28.03.2008

28.3.2008

Es ist für mich als “Fast-Noch-Laien” schon erstaunlich, wie sehr institutionelle Anleger den Markt beeinflussen. Während NVIDIA heute wieder über 3% auf 20,03 $ zulegt, verliert die GARMIN Aktie (die ich natürlich immer noch beobachte) heute, am ersten Tag an dem der MACD als letzter der 3 Indikatoren ein Verkaufssignal liefert fast 3$ (fast 5%). Auch das bekräftigt meine Vermutung, dass Phil Town zumindest in volatilen Seitwärtsphasen bei Beachtung aller 3 Indikatoren zu spät verkauft…

Bei den Kaufsignalen überzeugt mich seine Theorie jedoch. Die Kunst besteht meiner bescheidenen Meinung nach nun darin den geeigneten Absprungspunkt zu finden…


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über das Umgehen mit Geld Teil II
oder: Tagesgeld statt Sparbuch



Ich habe ein Sparbuch bei der Postbank auf das ich Geld von meinem Girokonto abzweige um es vor alltäglichen Abbuchungen zu schützen. Kurz: Geld das ich z.Bsp. für einen Urlaub oder eine größere Anschaffung sparen möchte.

Ich habe mir nie groß Gedanken über den Zinsatz gemacht mit dem mein Geld auf diesem Sparbuch verzinst wird.

Bis letzte Woche. Mir fiel auf, dass bei einer Abhebung vom Sparbuch Zinsen gutgeschrieben wurden. Der Eintrag im Sparbuch lautete etwa “Zinsbschluß 2007, –3,48 EUR”. Ich hatte also im Jahr 2007 knapp 3,50 EUR Zinsen erhalten. Leider stand nirgendwo in meinem Sparbuch wieviel Prozent das denn sind/waren.

Da ich auch auf der Internetseite der Postbank keine eindeutige Angabe finden konnte beschloss ich mich per eMail an den Kundenservice der Postbank zu wenden um nach dem Zinssatz zu fragen.

Was mich in der Rückantwort des Kundendienstes erwartete ließ mich schier vom Hocker fallen. Mickrige 0,5% erhielt ich für mein Guthaben an Zinsen. Ich wusste dass ich von einem Sparbuch nicht viel erwarten durfte, dass es aber so wenig war konnte ich kaum glauben.

Natürlich habe ich mich sofort nach Alternativen zur Geldanlage mit vernünftiger besserer Verzinsung umgesehen. Nicht weil ich mein Geld vom Sparbuch zur neuen Anlage transferieren wollte. Sondern aus Prinzip ! Und weil ich mir vorgenommen hatte mehr aus meinem Geld zu machen (auch ausserhalb der Börse).

Da das dort gesparte Geld ohnehin für einen Kurztrip nach New York im Frühjahr reserviert ist, geht es mir eher darum eine vernünftige Anlageform für künftige Ersparnisse zu finden…

Mein erster Streifzug führte über Google zum Focus Tagesgeld-Test und von dort weiter zur Credit Europe Bank, die einem Neukunden satte 5% Zinsen zahlt…. Das Geld ist hierbei (wie der Name Tagesgeld schon sagt) wie bei einem Sparbuch täglich verfügbar, wird aber mit einem im Vergleich zum Sparbuch 10fach höheren Zinssatz verzinst. Reich wird man natürlich auch mit 5% Zinsen nicht, bei einer aktuellen Inflationsrate von rund 3% ist aber wenigstens der Geldentwertung einhalt geboten, was bei einem Sparbuch nicht der Fall ist.

Ich denke ich werde nachdem ich mein Sparbuch für den New-York Trip (natürlich werde ich auch die Wall St. besuchen) geplündert habe auflösen und mir ein solches oder ähnliches Tagesgeldkonto zulegen.


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über das Umgehen mit Geld Teil I
oder: Terminüberweisungen statt Zinsen verschenken



Als ich heute die Telefonrechung für den vergangenen Monat überwiesen habe, habe ich dazu wieder einmal mit die “Termin-überweisungs-Funktion” meines Onlinebanking Accounts genutzt. Ich habe mir dies vor einigen Monaten angewöhnt und möchte hier kurz mein Vorgehen schildern.

Da die Telekom ein Zahlungsziel von 10 Tagen nach Zustellung der Rechnung angibt, nutze ich dies auch aus und kassiere so bis zur erfolgten Buchung (zugegeben sehr geringe) Zinsen für den Rechnungsbetrag auf meinem Girokonto. Zum Rechnungsdatum (im Beispiel 26.03.2008) addiere ich 3 Tage für die Postzustellung von der Telekom zu mir. (29.03.2008), dann addiere ich das Zahlungsziel (10 Tage) und lande beim 8. April. Am 8. April möchte die Telekom den Rechungsbetrag also auf ihrem Konto gutgeschrieben haben. Zur Sicherheit ziehe ich 1 Tag für die Ausführung der überweisung ab (obwohl ich nicht glaube dass die Telekom wegen 1 Tag Zahlungsverzug eine Mahnung verschickt) und gebe als Datum für die Terminüberweisung den 07.04.2008 an. So vermehrt sich mein Geld ~12 Tage länger auf meinem Girokonto.

Zugegeben, der Gewinn dürfte nur wenige Cent betragen, aber weshalb sollte ich Rechungen freiwillig VOR dem gestellten Zahlungszieldatum begleichen wenn der Rechnungssteller eine Zahlungsfrist einräumt ???

Wer den Pfennig nicht ehrt ist den Taler nicht wert


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Ein weiser Ansatz…

27.3.2008

Man darf dem Geld nicht nachlaufen, sondern muß ihm entgegen gehen.

Aristoteles Onassis


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Die in diesem Blog veröffentlichten Beiträge sind weder als Anlageempfehlung noch als Beratung zu verstehen.
Wer mit Aktien handelt sollte sich des möglichen Verlustes seines Geldes bewusst sein.