Als ich heute die Telefonrechung für den vergangenen Monat überwiesen habe, habe ich dazu wieder einmal mit die “Termin-Überweisungs-Funktion” meines Onlinebanking Accounts genutzt. Ich habe mir dies vor einigen Monaten angewöhnt und möchte hier kurz mein Vorgehen schildern.
Da die Telekom ein Zahlungsziel von 10 Tagen nach Zustellung der Rechnung angibt, nutze ich dies auch aus und kassiere so bis zur erfolgten Buchung (zugegeben sehr geringe) Zinsen für den Rechnungsbetrag auf meinem Girokonto. Zum Rechnungsdatum (im Beispiel 26.03.2008) addiere ich 3 Tage für die Postzustellung von der Telekom zu mir. (29.03.2008), dann addiere ich das Zahlungsziel (10 Tage) und lande beim 8. April. Am 8. April möchte die Telekom den Rechungsbetrag also auf ihrem Konto gutgeschrieben haben. Zur Sicherheit ziehe ich 1 Tag für die Ausführung der Überweisung ab (obwohl ich nicht glaube dass die Telekom wegen 1 Tag Zahlungsverzug eine Mahnung verschickt) und gebe als Datum für die Terminüberweisung den 07.04.2008 an. So vermehrt sich mein Geld ~12 Tage länger auf meinem Girokonto.
Zugegeben, der Gewinn dürfte nur wenige Cent betragen, aber weshalb sollte ich Rechungen freiwillig VOR dem gestellten Zahlungszieldatum begleichen wenn der Rechnungssteller eine Zahlungsfrist einräumt ???
Wer den Pfennig nicht ehrt ist den Taler nicht wert
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