Nachdem gerade eben der WIPRO Deal nicht möglich war (s. vorheriger Beitrag) habe ich mich zum Einstieg bei INFOSYS entschieden und habe soeben 32 Aktien für je 29,45 € erstanden. Glücklicherweise wird diese Aktie von Flatex nicht als stark risikobehaftet eingestuft, so dass meine Order hoffentlich ordnungsgemäß abgewickelt wird. Den obligatorische Stopp-Kurs setze ich bei 26,81 €, was einen maximalen Verlust von rund 9% bedeutet.
Als Gewinnziel habe ich erneut 15% angedacht, ich werde also vorraussichtlich bei 33,86 € oder wenn die Regel 1 Indikatoren es “verlangen” wieder verkaufen…
Allerdings gibt es diesmal noch einen Verkaufsgrund. Spätestens Mittwoch Abend muß/will ich die Aktien wieder abstoßen um meinen Jahresurlaub in New York (natürlich mit Abstecher an die Wall Street) ungestört genießen zu können und nicht ständig nach einem Internetcafe zur Kursbeobachtung Ausschau halten zu müsse…
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30. Mai 2008 um 21:09
Der erste Tag nach meinem zweiten Trade lief gleich besser als ich es zu träumen gewagt hätte. Die Infosys-Aktien stiegen im Vergleich zum Vortag um mehr als 6.5%…
Auch wenn ich natürlich nicht “glaube” dass es so weiter geht, so bestätigt mich der Kursverlauf doch darin gestern nach einem Anstieg von bereits ~4% noch eingestiegen zu sein.
3. Juni 2008 um 09:41
Mit den angestrebten 15% wird es so kurz vor meinem Urlaub, den ich “aktienlos” verbringen möchte wohl nichts mehr werden. Ich versuche die Aktien nach einem kleinen Kurseinbruch mit einem Gewinn um 3,5% heute abzustoßen…
KLEINVIEH MACHT BEKANNTERMAßEN JA AUCH MIST !
3. Juni 2008 um 09:56
Ich habe die Infosys Aktien soeben zu einem Kurs von 30,46 € abgestoßen. Der Trade bringt so (vor Gebühren) zwar nur gut 32 € in die Kasse, aber Primärziel war ja im Urlaub ruhig schlafen zu können. Ausserdem ist der eingefahrene Gewinn von 3,46% in 3 Handelstagen immernoch mehr als man mit jeder Festgeldanlage erhalten hätte.
Und nochwas habe ich ausprobiert, nämlich den Flatex Direkthandel. Hierbei einigen sich die Handelspartner ausserbörslich. Der Aktienkurs ist meist minimal schlechter als beim Handel auf dem Parkett, allerdings findet sich “immer” “sofort” ein Käufer.
Ich habe mich für den Direkthandel entschieden, da hier die Gebühren geringer ausfallen als beim börslichen Handel (was vorallem bei kleinen Gewinnen wie hier nicht zu unterschätzen ist).
Hätte ich im börslichen Handel 5 € + Börsengebühren insgesamt über 10 € bezahlt, kostete der Direkthandel nur 5,90 €.
Der “Kursdifferenzverlust” den mir der ausserbörsliche Direkthandel beschert hat hielt sich mit knapp 1,30 € in Grenzen.
Der ausserbörsliche Direkthandel hat meiner Meinung nach noch einen Vorteil, auch wenn dieser hier keine Rolle spielte:
Ausserbörslich lässt sich nämlich auch ausserhalb der Börsenzeiten (09:00 - 20:00 Uhr bzw. 09:00 - 17:00 bei XETRA) zwischen 08:00 und 22:00 traden. So kann man auf Indikatorveränderungen an den US-Börsen fast bis zu deren Börsenschluß kurzfristig reagieren und seine Schäfchen ins Trockene bringen…
Der Direkthandel ist also ein Feature dass ich künftig wohl noch häufiger nutzen werde.