Gut erholt aus dem New York Urlaub zurückgekehrt bin ich bereits wieder auf der Suche nach dem nächsten erfolgversprechenden Deal.
Zunächst möchte ich allerdings einige Impressionen aus dem Land bzw. der Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten und dort natürlich vor allem von der Wall St. reflektieren.
Leider ist es seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 für Besucher nicht mehr möglich ins Innere der NYSE zu gelangen. Ich musste mich deshalb mit Aussenansichten eines beeindruckenden Gebäudes im ansonsten wenig hübschen Finanzdistrikt begnügen:

Im Finanzdistrikt sind Börsenkurse allgegenwärtig. In den Cafes indem die Broker Ihre Pausen verbringen laufen diese genauso über den Ticker wie in unzähligen Schaufenstern.
Beeindruckend: Die zu den Kursen gehörenden Uhrzeitangaben erfolgen nicht wie bei “uns” in Form von Stunden, Minuten und Sekunden. Hier werden zusätzlich Hundertstel-Sekunden eingeblendet. Ich bezweifle dass die Broker so schnell tippen, dass dies bei Verkaufs- oder Kaufaufträgen den entscheidenden Unterschied ausmacht, aber es trägt wohl ganz entscheidend zum “Stressaufbau” bei.
Witzig: Die New Yorker scheinen ein extrem gesundheitsbewusstes Völkchen innerhalb der amerikanischen Bevölkerung zu sein. An der Wall St. wird jedoch gequalmt was das Zeug hält. Nirgendwo in der Stadt sieht man so viele Raucher wie im Finanzdistrikt.
Bezeichnend fand ich auch dass in New York nicht (wie in Frankfurt) Bulle und Bär als Statuen in Börsennähe stehen. In New York findet man lediglich den Bullen der aufsteigende Kurse symbolisiert. Einen Bären, Symbol für fallende Kurse sucht man vergeblich. Vermutlich Ausdruck des AMERICAN WAY OF LIFE auf der überholspur in dem fallende Kurse nicht vorgesehen sind…

Auch von meinem Realdepot gibt es nach 2 erfolgreichen Trades Neues: Die Änderung der Risikoklasse ist abgeschlossen. Ab sofort sollte es mir auch möglich sein Papiere mit höherem Risiko wie ausländische Nebenwerte zu handeln.
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