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Schnellkurs Aktien: Fazit: Unlesbar

19.2.2008

Ich gebe zu einige Seiten überblättert zu haben (auch diese Tatsache spricht für sich). Aber:

Der Kauf dieses Buchs war ein Griff ins ***. Das beste am wenigsten schlechte Kapitel ist m. M. n. das Kapitel über Technische Analysen, aber auch hier versäumt es der Autor dem Leser einen überblick zu vermitteln und reiht nur zahlreiche Beispiele/Methoden zur technischen Analyse aneinander.


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Regel Nr. 1: Anwendung in Deutschland


Da in Phil Towns Buch “Regel Nummer 1″ Aktienwerte anhand der Daten amerikanischer Webseiten (msn.com, yahoo.com) analysiert werden habe ich mich gefragt, in wieweit sich dieses Vorgehen auf den deutschen Aktienmarkt übertragen lässt.

Für eine übertragung auf den deutschen Markt gibt es meiner Meinung nach 3 Möglichkeiten:

  1. Analyse der Geschäftszahlen auf msn.com und yahoo.com, Kauf der Aktien z. B. über NYSE. (Gebühren sind recht hoch, Bei flatex ~24,90 EUR/Order, ausserdem besteht die Gefahr von Kursschwankungen EUR<->$, fällt der Dollar sehr stark, schmälert das beim Wiederverkauf ggf. eingefahrene Gewinne)
  2. Analyse der Geschäftszahlen auf msn.com und yahoo.com, Kauf der Aktien über die Deutsche Börse da hier die Order-Gebühren weitaus geringer ausfallen (bei flatex ~5 EUR/Order) und die Aktienkurse i. A. dem des Dow Jones recht nahe kommen (s. Grafik). Dies würde jedoch nur für global operierende Unternehmen funktionieren, da die Geschäftsdaten vieler deutscher Unternehmen auf den angegebenen englischsprachigen Seiten nicht oder nur unvollständig vorhanden sind.
  3. Analyse der Geschäftszahlen nach Phils Anweisungen auf msn.de und yahoo.de. Diese Möglichkeit existiert de facto nicht, da die Informationsbreite über einzelne Unternehmen auf den deutschsprachigen Internetseiten sehr viel geringer ist. Eine verlässliche Analyse scheint mit den wenigen vorhandenen Daten unmöglich.

Vergleich des Kursverlaufs am Beispiel Garmin NYSE vs. Frankfurter Börse über 12 Monate:

Vergleich des KursverlaufsKursverlauf über 12 Monate

Es lässt sich eine erstaunliche (?) übereinstimmung der beiden Aktienkursverläufe feststellen. Es sollte demnach nichts gegen Methode 2, also eine Bewertung von Unternehmen nach “amerikanischen” Zahlen und ein Kauf des Unternehmens an der deutschen Börse sprechen…

Der Vollständigkeit halber hier noch die einzelnen Handelszeiten der unterschiedlichen Börsen:

Handelszeiten (Ortszeit):

NYSE: 9:30 a.m. – 4:01 p.m (Deutsche Zeit 15:30-22:00*)

Frankfurter Börse: 09:00-20:00

XETRA: 9:00 -17:30

*Umstellung Sommerzeit/Winterzeit beachten


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Schnellkurs Aktien: 1. Hälfte

17.2.2008

Konfus, oberflächlich, ungenau, mit diesen drei Worten würde ich besagtes Buch nach der Lektüre der ersten Hälfte beschreiben.

Winkler beschreibt darin im “Lexikonstil” wahllos (?) aneinandergereiht Begriffe aus der Börsenwelt. Dabei stellt er zahlreiche Behauptungen auf (“Diversifizieren ist toll”) vergisst dann aber diese zu belegen. Generell wirken die Ausführungen auf mich sehr oberflächlich. Ein roter Faden lässt sich bisher nicht erkennen…


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Buch Nummer 3


Diesmal eher konservativ und eben gerade nicht reißerisch, ich denke auch diese Seite der Medaille sollte man sich ansehen…

Genau aus diesem Grund habe ich heute mit der Lektüre von “Schnellkurs Aktien” von Dennis Winkler begonnen.

Ich hoffe die Lektüre wird nicht allzu langweilig…

Nachdem ich die Leküre von “Regel Nummer 1″ inzwischen abgeschlossen habe, merkte ich heute bei ersten Analysen, wie schwer es ist ein Unternehmen zu finden das alle gestellten Kriterien erfüllt. Schlussendlich habe ich mich für Navi-Hersteller Garmin entschieden. Der Kurs liegt aktuell mit ca. 66 US$ zwar ca. 10% über meinem Wunschpreis, ich werde diese Aktie jedoch trotzdem im Auge behalten und sobald sich die Anzeichen für einen Kursanstieg verdichten mit meinem Musterdepot Nr. 2 einsteigen.


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Wochenrückblick: Woche 1

16.2.2008

Am vergangenen Wochenende habe ich, inspiriert vom reißerischen Titel des Buches “Ich mache Sie reich !” von Markus Frick, begonnen, mich mit Wertpapiergeschäften / Aktienhandel auseinanderzusetzen.

Fricks Buch ist unterhaltsam und leicht zu lesen.

Das zweite, meiner Meinung nach fundiertere und (etwas) weniger reißerische Buch, das ich diese Woche gelesen verschlungen habe war “Regel Nummer 1” von Phil Town. Town beschreibt, nicht weniger unterhaltsam, zwar nicht wie man zu schnellem Geld kommt, aber er gewährt Einblicke in seiner Meinung nach todsichere Methoden, unabhängig vom Startkapital eine Jahresrendite von >=15% zu erwirtschaften.

Town stellt einige kostenlose Analysentools vor, mit denen man sehen kann ob die Fondsmanager dieser Welt gerade bei einer Aktie ein- oder aussteigen. Er erklärt dann, welche Schlüsse daraus zu ziehen sind, welche unschlagbaren Vorteile der private Kleinanleger gegenüber den Investmentprofis hat und wie man diese zu seinen Zwecken nutzt.

Towns Buch bietet für mich einen Menge Neues. Aufgrund der vorliegenden deutschen übersetzung ist es zwar nicht immer ganz einfach alle von ihm beschriebenen Informationen im Internet zu finden, in Kombination mit der deutschsprachigen Internetseite www.regel1investor.de gelingt es nach kurzer Einlesezeit aber doch.

Mit meinem Musterdepot musste ich in der ersten Woche einen Verlust von knapp 2% hinnehmen.

Ich werde nun versuchen möglichst schnell Unternehmen zu finden die Towns Regeln entsprechen und diese dann in ein zweites Musterdepot packen.

Von meinem realen Depot bei flatex gibt es bisher leider noch keine Neuigkeiten, ich warte immernoch auf die Zugangsdaten…


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Regel Nummer 1: Zweites Drittel

15.2.2008

Wieder etwas Eishockey:

Bisher habe ich von Phil Town gelernt, dass man versuchen kann, anhand von Unternehmensergebnissen der vergangenen 10 Jahre, die Zukunft “vorherzusagen”.

Hierzu betrachtet man die s.g. großen 5:

  1. Umsatz
  2. Gewinn pro Aktie
  3. Eigenkapital
  4. Cashflow
  5. ROIC (Return of Investment Capital)

Ausserdem gibt es die 4 M’s die einem die Entscheidung ob es sich lohnt in ein Unternehmen zu investieren erleichtern abnehmen sollen:

  1. Meaning (“Investiere nur in Branchen in denen Du Dich auskennst)
  2. Moat (Burggraben)
  3. Management
  4. Margin of Safety (MOS)

Die Berechnung des “empfohlenen” Verkaufspreises der Aktien in Kapitel Nummer 9 bereitet mir zur Zeit noch etwas Kopfzerbrechen. Ich denke ich werde dieses Kapitel später ein zweites Mal lesen (müssen) um alle Feinheiten verstehen zu können.


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Regel Nr. 1 vs. Markus Frick

14.2.2008

Es mag ein Trugschluß sein, aber nach meiner bisherigen Lektüre wirkt Phil Towns Buch auf mich fundierter leichter nachzuvollziehen als das von Herrn Frick.

In “Regel Nummer 1″ erhält man konkretere Tipps in welche Aktien (natürlich werden auch hier keine Namen genannt) man investieren soll. Town beschreibt nüchtern eine Art Mathematik der Börse. Bei ihm geht es vorallem darum, wie man unterbewertete Unternehmen findet und dann in diese investiert. Er verspricht keine Wunder aber immerhin >=15% Rendite pro Jahr…

Etwas skeptisch bin ich schon ob es mit vertretbarem Aufwand möglich ist unterbewertete Unternehmen ausfindig zu machen…

Das man leicht Gewinn macht wenn man in ein solches Unternehmen investiert leuchtet mir aber natürlich ein.

In einigen Punkten sind sich Frick und Town jedoch einig. z.B. empfehlen beide: “Invesitieren Sie nur in Branchen in denen Sie sich auskennen”.

Für Town spricht auch bei geringeren in Aussicht gestellten Erträgen, dass dieser sich auf die Fahnen schreibt, seine Empfehlungen würden sich an die Lehre von Warren Buffet anlehnen.

Buffet ist nach Bill Gates immerhin der zweitreichste Mensch der Welt (~50 Mrd. US$)…

Ich denke ich werde nach der vollständigen Lektüre von Towns Buch ein zweites Musterdepot anlegen um die beiden Strategien zu vergleichen.


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Regel Nummer 1: Erstes Drittel

13.2.2008

Der Titel dieses Posts klingt ein wenig nach Eishockey, aber gut:

Nachdem ich gut 1/3 (das Erste Drittel !) des Buches von Phil Town gelesen habe leuchtet mir seine Theorie ein.

Man sucht Unternehmen die einen überzeugen, warte, bis sie unterbewertet werden und schlägt zu.

Ich zweifle allerdings daran, dass ich als Laie je ein Unternehmen finden werde das ich unter Wert kaufen kann. Aber wie immer lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Ich habe mir deshalb eine Excel-Tabelle angelegt mit Unternehmen die mich interessieren. Ich werde nun nach un nach versuchen die von Town geforderten Zahlen zusammenzutragen um dann den “tatsächlichen” Wert dieser Unternehmen zu berechnen…


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Zitat Nr. 1

12.2.2008

Bei der Lektüre der vorgestellten Bücher habe ich folgendes, m. M. n. treffendes Zitat von Oberbörsenguru Kostolany gefunden. Dieses Zitat hat mich zur nun neuen Kategorie “Zitate” inspiriert in der meinen Lesern ich in unregelmäßigen Abständen Zitate rund um Geld, Finanzen etc. vorstellen möchte.

“Ich will unabhängig sein. Und das beste Mittel für Unabhängigkeit ist Geld”

(A. Kostolany)


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Regel Nummer 1


Mein zweites (nicht ganz so reißerisches (?)) Buch zum Thema Aktien:

Trotzdem werden auch darin schier unglaubliche Dinge in Aussicht gestellt: “Ich gebe Ihnen eine Methode […] dank derer Sie sich zehn Jahre früher als geplant zur Ruhe setzen können”

Regel Nummer 1 klingt simpel: “Verlieren Sie kein Geld”.

Ich werde nach der Lektüre der (abzüglich FAQ und Glossar) 355 Seiten natürlich berichten was davon zu halten ist.

Ausserdem bin ich gespannt welche Neuigkeiten mir Phil Town im Vergleich zu Herrn Frick (den ich in Stuttgart auf einem seiner Seminare am 13. April besuchen werde) eröffnet.


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Die in diesem Blog veröffentlichten Beiträge sind weder als Anlageempfehlung noch als Beratung zu verstehen.
Wer mit Aktien handelt sollte sich des möglichen Verlustes seines Geldes bewusst sein.