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Neue Buchrezension zum Thema “Derivate”

13.2.2010

Nach längerer Zeit werde ich in den nächsten Wochen mal wieder ein Buch rezensieren. Passend zur neuen ‘Derivate’ Kategorie habe ich mich für: Was Sie über Derivate wissen müssen von Dr. Viktor Heese entschieden um mein Wissen über diese weiter auszubauen…

Sobald ich mit der Lektüre begonnen habe mehr dazu…


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Neue Kategorie: Derivate

6.2.2010

Nachdem ich nach knapp 2 Jahren an der Börse von mir selbst behaupten würde mit den Grundzügen des Wertpapierhandels vertraut zu sein und es an der Börse in den letzten Tagen eher berg ab ging, packte mich dieses Wochenende wieder einmal die Neugier und es war Zeit Neues zu entdecken:

Was sind eigentlich diese ominösen Derivate, die spätestens seit der Finanzkrise 2007/2008 so verpönt sind?

Auch wenn ich bisher nur in Basiswerte (Aktien) investiert habe, beschloss ich gestern der Sache auf den Grund zu gehen und mich zu informieren. Ich begann wie so oft bei meinen Recherchen bei Wikipedia. Dort heißt es unter Derivate sinngemäß und von mir hier gekürzt:

Derivate sind Finanzinstrumente, deren Preis von den Kursen (Preisen) anderer Handelsgüter (zum Beispiel Rohstoffe, Aktien, Zinssätze, Indices etc.) abhängt. Es handelt sich um Verträge, in denen die Vertragsparteien vereinbaren, einen Vertragsgegenstand zu festgelegten Bedingungen in der Zukunft zu kaufen, zu verkaufen oder zu tauschen.Vereinfacht ausgedrückt sind Derivate an die Kursentwicklung gekoppelte Verträge, die börslich oder außerbörslich abgeschlossen werden.

Meine erste Aufgabe bestand mit der nun ungefähren Vorahnung worum es gehen könnte jetzt darin mir für mein näheres Verständnis wichtige Beispiele zu recht zu legen.

Wikipedia habe ich außer obigem Zitat entnommen, dass Derivate in Termingeschäfte und Swaps unterteilt werden. Derivat ist also der Oberbegriff dieser beiden für mich momentan noch nichtssagenden Worte. Wikipedia hilft mir aber auch hier und so könnte der erste Blog-Post dieser Neuen Kategorie auch mit “Termingeschäften” überschrieben sein:

Unter Termingeschäfte erfahre ich, dass auch diese wieder unterteilt werden können. Es gibt sowohl unbedingte Termingeschäfte und bedingte Termingeschäfte (s.g. Optionen).

Bei unbedingten Termingeschäften handelt es sich um Verträge zwischen Käufer und Verkäufer, die beide zum vereinbarten Termin unbedingt, also in jedem Fall erfüllen müssen. Bei bedingten Termingeschäften oder Optionen hat der Optionsinhaber die “Option” d.h. die Wahlmöglichkeit. Er kann entscheiden ob er das vereinbarte Geschäft tatsächlich durchführen möchte oder ob er seine Option verfallen lässt.

Werden unbedingte Termingeschäfte börslich gehandelt, spricht man auch von Futures. Bei außerbörslichem Handel heißen diese Termingeschäfte Forward, aber das nur Begrifflichkeit am Rande.

Neben diesen unbedingten Termingeschäften gibt es bedingte Termingeschäfte. Hier wird einer Vertragspartei (z.B. Max für den Fall des plötzlichen Wertverlusts von Moritz’s Auto) eine Wahlmöglichkeit eingeräumt. Konkret kann Max am 01.01.2015 entscheiden ob er das Auto von Moritz heute für 20.000,- EUR kaufen möchte oder nicht. Man sagt auch Max hat eine Option auf das Auto. Unbedingte Termingeschäfte nennt man deshalb auch Optionen.

Es gibt bei den Optionen auch amerikanischen Ausführungen, hier kann Max während der gesamten Vertragslaufzeit entscheiden ob er das Auto haben will oder nicht. Hat er nur die Möglichkeit am Vertragsende zu entscheiden (am 01.01.2015, wie in unserem Beispiel) spricht man von europäischen Ausführungen von Optionen.

Demnächst mehr von meiner Entdeckungsreise in die Welt der Derivate


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Die in diesem Blog veröffentlichten Beiträge sind weder als Anlageempfehlung noch als Beratung zu verstehen.
Wer mit Aktien handelt sollte sich des möglichen Verlustes seines Geldes bewusst sein.