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Financial Times Deutschland

29.3.2008

Die schon farblich extrem auffällige, täglich erscheinende Zeitung kostet mit 1,90 EUR genau so viel wie das bereits früher untersuchte HANDELSBLATT.

Mit einer Auflage von gut 100.000 Exemplaren gehört sie zu den größten Wirtschaftstageszeitungen Deutschlands.

Hauptinhalte der 32-seitigen Zeitung (Ausgabe vom 26.03.2008) sind Wirtschafts- und politische Themen, wobei mir persönlich der Politk Teil etwas umfangreich erscheint. Eine Sportseite rundet das redaktionelle Angebot ab. Werbung gibt es als viertel-, halb- und ganzseitige Anzeigen. Diese sind jedoch spärlich gesät und wirken im Gegensatz zu vielen anderen Zeitschriften wenig störend.

Insgesamt handelt es sich bei der FTD um ein sehr informationsreiches Blatt. Für die tägliche Lektüre ist sie mir als Hobbyanleger jedoch zu umfangreich.


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HANDELSBLATT im Test

20.3.2008

Nachdem sich die bisherige Presseschau mit Zeitschriften die eher den Boulevard-Medien zuzordnen sind beschäftigt hat, nehme ich mir heute die als seriös geltene Wirtschafts- und Finanzzeitung “Handelsblatt” zur Brust:

Mit einem Preis von 1,90 EUR ist das Handelsblatt angenehm günstig.

Die Auflage beträgt rund 150.000 Stück.

Der mich nicht interessierend “Kunstmarkt” nimmt überschaubare Ausmaße (2 Seiten) an. Zur untersuchten “Oster”-Ausgabe (20.03.-24.03.2008, Nr. 57) der Zeitung gehören zahlreiche Beilagen (perspektiven – Karriere im Handelsblatt, die Finanzzeitung und das Weekend Journal). 2 Seiten wirtschaftlich angehauchter Sportreport sind ok.

Auffallend positiv: Ganzsseitige Werbeanzeigen findet man im Hauptteil der Zeitung nicht. Die vorhandenen Werbeanzeigen nehmen max. gut 1/4 der Seite ein. Das Hauptaugenmerk liegt klar auf redaktionellen Inhalten (eigentlich selbstverständlich, bei einigen ettlichen der untersuchten Zeitschriften jedoch nicht immer der Fall).

Das Format der Zeitung erreicht allerdings eine etwas unhandliche Größe, ein Tisch reicht kaum, ich musste auf den Fußboden ausweichen.

Insgesamt liefert die Zeitung viele interessante Einblicke in aktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft. Bei einem täglichen erscheinen (Mo-Fr) wäre mir der Umfang für eine vollständige Lektüre allerdings etwas zu groß…

Alles Wochenendlektüre oder zur Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche :-) sehr empfehlenswert.


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Markus Frick Magazin Hotnews Heft 3/2007

15.3.2008

Hochglanz Prospekt zum Ego streicheln ?

Ohne Umschlagsinnenseiten enthält das vorliegende 48 Seiten starke Heft 26 Seite ganzseitige Werbeanzeigen (Vorstellung einzelner Titel und Fonds; jeweils mit ANZEIGE gekennzeichnet sowie “normale” Werbeanzeigen für Discountbroker, Finanzdienstleister, etc.), 1 Seite ist für das Vorwort reserviert, 2 Seiten fürs Inhaltsverzeichnis, abzüglich 1 Seite Werbung für Fricks Make Money Show auf N24 (inzwischen abgesetzt) bleiben 18 Seiten für redaktionelle Inhalte (mit reichlich großflächigen Bildern garniert).

WOHLBEMERKT, DAS HEFT KOSTET REGULÄR STOLZE 50 EUR !!!

Das sind ganze 2,77 EUR die ein Leser pro Seite (!) berappen muß. Bedenkt man die mitunter exorbitanten Preise für Werbeanzeigen in Zeitschriften, dürfte Markus Frick mit diesen Hochglanzblättern ein nettes Zubrot verdienen.

Zum Informationsgehalt / Preis-Leistungs-Verhlätnis:

Das vollständige aufmerksame Lesen aller redaktionellen Beiträge im Heft dauer knapp 30 Minuten. Es werden vorallem Grundlagen vermittelt, aber auch einige Werte vorgestellt/empfohlen. Hat man wie ich bereits einige Bücher zum Thema gelesen, bietet die Lektüre der Zeitschrift nichts neues und ist keinesfalls den Kaufpreis von 50 EUR wert.


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Börse online vs. Der Aktionär

27.2.2008

Ein Vergleich der beiden wohl bedeutendsten Börsen-Zeitschriften in Deutschland, die mich in den ersten Wochen meines Börsen- und Aktieninteresses begleitet haben:

Preis: Beide Blätter sind mit 3,50 EUR zwar nicht billig, allerdings sind sie “gleich teuer”, ein Preiskampf um die Leserschaft findet also nicht statt…

Seitenzahl: Börse Online: 98 Seiten, Der Aktionär: 122 Seiten.

Inhalt: Vorstellung einzelner Aktien und Fonds, einzelne Aktien werden hierbei jeweils charttechnisch genauer untersucht.

Werbung: Geht man ausschließlich von der Anzahl der ganzseitigen Anzeigen aus (Rückseite und Innenseite des Umschlags nicht mitgezählt), zählt man in der untersuchten Ausgabe von Börse Online mit 21 Seiten mehr als doppelt soviel Werbung wie in der Ausgabe von Der Aktionär (9 Seiten). Umgerechnet auf die Gesamtanzahl der Seiten ergeben sich Werbequoten von 21,4 % in Börse Online und 7,3 % in Der Aktionär. Neben der untersuchten “Ganzseitenwerbung” enthalten beide Zeitschriften noch zahlreiche kleinere Anzeigen, die jedoch von mir als Leser als weniger störend empfunden werden.

Erscheinungstermin: Der Aktionär erscheint jeden Mittwoch, Börse Online erscheint hingegen jeden Donnerstags. Man muß als Nichtabonnent also zweimal den Weg zum Kiosk auf sich nehmen um die aktuellen Ausgaben zu bekommen. Greift man ohne nachzusehen (wie ich heute) am Mittwoch beherzt zu, hat man eine “alte” Ausgabe von Börse Online für teures Geld gekauft. Will man sich einen Weg zum Kiosk sparen empfiehlt sich ein “Donnerstagskauf” :-)

Abopreis: Börse Online 175 EUR (99 EUR für Studenten), Der Aktionär 165 EUR (132 EUR für Studenten)

Auflage: Druckauflage: Börse Online: 133.738, Der Aktionär: keine eindeutige Angabe

Herausgeber / Chefredakteur:

Der Aktionär: Hrsg: Bernd Förtsch, CR: Michael Lang

Börse Online: Hrsg: Hans G. Lindner, CR: Stefanie Burgmaier

Sonstiges: Das Papier von Börse Online ist dünner als bei Der Aktionär, erstgenannte Zeitschrift macht “haptisch” so einen etwas minderwertigeren Eindruck

Stand 27.Februar.2008, verglichen wurden Der Aktionär Heft Nr. 10/2008 und Börse Online Heft Nr. 9/2008


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Die in diesem Blog veröffentlichten Beiträge sind weder als Anlageempfehlung noch als Beratung zu verstehen.
Wer mit Aktien handelt sollte sich des möglichen Verlustes seines Geldes bewusst sein.