Login RSS


flatex - Easy Online Broker



 
Neue Kategorie: Derivate

6.2.2010

Nachdem ich nach knapp 2 Jahren an der Börse von mir selbst behaupten würde mit den Grundzügen des Wertpapierhandels vertraut zu sein und es an der Börse in den letzten Tagen eher berg ab ging, packte mich dieses Wochenende wieder einmal die Neugier und es war Zeit Neues zu entdecken:

Was sind eigentlich diese ominösen Derivate, die spätestens seit der Finanzkrise 2007/2008 so verpönt sind?

Auch wenn ich bisher nur in Basiswerte (Aktien) investiert habe, beschloss ich gestern der Sache auf den Grund zu gehen und mich zu informieren. Ich begann wie so oft bei meinen Recherchen bei Wikipedia. Dort heißt es unter Derivate sinngemäß und von mir hier gekürzt:

Derivate sind Finanzinstrumente, deren Preis von den Kursen (Preisen) anderer Handelsgüter (zum Beispiel Rohstoffe, Aktien, Zinssätze, Indices etc.) abhängt. Es handelt sich um Verträge, in denen die Vertragsparteien vereinbaren, einen Vertragsgegenstand zu festgelegten Bedingungen in der Zukunft zu kaufen, zu verkaufen oder zu tauschen.Vereinfacht ausgedrückt sind Derivate an die Kursentwicklung gekoppelte Verträge, die börslich oder außerbörslich abgeschlossen werden.

Meine erste Aufgabe bestand mit der nun ungefähren Vorahnung worum es gehen könnte jetzt darin mir für mein näheres Verständnis wichtige Beispiele zu recht zu legen.

Wikipedia habe ich außer obigem Zitat entnommen, dass Derivate in Termingeschäfte und Swaps unterteilt werden. Derivat ist also der Oberbegriff dieser beiden für mich momentan noch nichtssagenden Worte. Wikipedia hilft mir aber auch hier und so könnte der erste Blog-Post dieser Neuen Kategorie auch mit “Termingeschäften” überschrieben sein:

Unter Termingeschäfte erfahre ich, dass auch diese wieder unterteilt werden können. Es gibt sowohl unbedingte Termingeschäfte und bedingte Termingeschäfte (s.g. Optionen).

Bei unbedingten Termingeschäften handelt es sich um Verträge zwischen Käufer und Verkäufer, die beide zum vereinbarten Termin unbedingt, also in jedem Fall erfüllen müssen. Bei bedingten Termingeschäften oder Optionen hat der Optionsinhaber die “Option” d.h. die Wahlmöglichkeit. Er kann entscheiden ob er das vereinbarte Geschäft tatsächlich durchführen möchte oder ob er seine Option verfallen lässt.

Werden unbedingte Termingeschäfte börslich gehandelt, spricht man auch von Futures. Bei außerbörslichem Handel heißen diese Termingeschäfte Forward, aber das nur Begrifflichkeit am Rande.

Neben diesen unbedingten Termingeschäften gibt es bedingte Termingeschäfte. Hier wird einer Vertragspartei (z.B. Max für den Fall des plötzlichen Wertverlusts von Moritz’s Auto) eine Wahlmöglichkeit eingeräumt. Konkret kann Max am 01.01.2015 entscheiden ob er das Auto von Moritz heute für 20.000,- € kaufen möchte oder nicht. Man sagt auch Max hat eine Option auf das Auto. Unbedingte Termingeschäfte nennt man deshalb auch Optionen.

Es gibt bei den Optionen auch amerikanischen Ausführungen, hier kann Max während der gesamten Vertragslaufzeit entscheiden ob er das Auto haben will oder nicht. Hat er nur die Möglichkeit am Vertragsende zu entscheiden (am 01.01.2015, wie in unserem Beispiel) spricht man von europäischen Ausführungen von Optionen.

Demnächst mehr von meiner Entdeckungsreise in die Welt der Derivate


nach oben

Apple fällt unter 200 USD

28.1.2010

So ganz überzeugte der iPad die Apple Fangemeinde wohl nicht, immerhin fiel die Aktie heute in der ersten Handelsstunde in New York über 4% auf knapp unter 200 US$.

Ob das an der iMussolini Panne liegt?


nach oben

Trotz iPad bisland kein Kaufsignal bei AAPL


Trotz der gestrigen Vorstellung des neuen Tablets Computers iPad im Buena Vista Center of the Arts in San Francisco liefern die technischen Indikatoren für die Apple Aktie derzeit kein Kaufsignal.

Image: Courtesy of Apple

Was laut technischer Analyse vorallem am MACD liegt:

http://www.millionenstudent.de/regel-1-aktienanalyse-technische-indikatoren/?symbol=AAPL

Die Papiere legten am gestrigen Abend nur leicht zu und verloren zu Beginn der Produktpräsentation sogar leicht an Wert - ergo: Es sieht aus als wären die Tablet-Erwartungen der Anleger bereits im Kurs der Aktie berücksichtigt, jetzt heißt es weiter abwarten…


nach oben

Neues Buch von Phil Town


Wie man auch während bzw. nach der Finanzkrise an der Börse Gewinne einfährt will Phil Town mit seinem neuen Buch ‘Paybay Time’ zeigen, dass ab 02. März auf Englisch erhältlich sein wird:

Payback Time: Making Big Money Is the Best Revenge!

Laut Börsenbuchverlag, der das Buch in Deutschland wohl vertreiben wird kommt eine deutsche Übersetzung Mitte Juni:

Phil Town, Jetzt Aber!

Auch wenn ich mit meinem Kauf zum Wohlstand Towns beitragen werde (verdient der inzwischen eigentlich mehr durch Buchverkäufe als an der Börse?), werde ich auch dieses Buch wohl lesen, schließlich war Phils erstes Buch Regel Nr. 1 das beste Buch auf dem ‘ich mache Sie reich’ Sektor dass ich bislang gelesen habe…

Vielleicht sollte ich selbst ein Buch über meine Erfahrungen schreiben, meinem Investmentkapital würde das sicherlich gut tun :-)


nach oben

gratisParken für Fortgeschrittene…

16.1.2010

Auch wenn es zu diesem Spielzeug wohl noch ein weiter Weg ist, hier schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf die, auf der Londoner Boat Show vorgestellte Sunseeker Predator 108 Special Edition mit eigenem Parkplatz.

Mangels Zugangsdaten für den Pressebereich von Sunseeker (sind wir nicht exclusiv genug?) hier einen externen Link zu entsprechenden Bildern:

http://www.autoblog.com/gallery/sunseeker-predator-108-caterham-se7en/

Ohne Auto kostet das Bötchen übrigens schlappe 8 Mio €:

Video des Bootes (ohne Autoabstellplatz)


nach oben

Aktuelle Staatsverschuldung über 1.6 Billionen

4.1.2010

Diesmal also kein neuer Börsenplatz, als Mitbringsel aus meinem Kurzurlaubs in der Hauptstadt über Silvester kann ich diesmal mit einem Foto der Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler, die die aktuelle Staatsverschuldung zeigt aufwarten:

Zum Zeitpunkt des Fotos lag die Staatsverschuldung demnach bei unvorstellbaren 1.6 Billionen €…


nach oben

Letzter Handelstag 2009

30.12.2009

Da am 31.12. genau wie am darauffolgenden Neujahrstag nicht gehandelt wird, ist heute bereits der letzte (verkürzte) Handelstag in Frankfurt. Der Aktien-Präsenzhandel findet dort heute von 09:00 bis 14:00 Uhr statt.

Erster Börsentag im neuen Jahr ist, wegen des auf Neujahr folgenden Wochenendes an dem ebenfalls börsenfrei ist der 04. Januar 2010.

Die geänderten Handelszeiten spielen mir dieses Jahr gut in die Karten, denn so muß ich bei einem Kurztripp nach Berlin über Silvester nicht täglich per Handy die Kurse und Indikatoren (von denen der FSI bei Apple aktuell bereits wieder auf Verkaufen zeigt) beobachten…

Aufgrund der Handelszeiten in New York (Schluß-Glocke 4:00 p.m, also 22:00 Uhr deutscher Zeit) machen einen Blick über den großen Teich heute Abend nötig.


nach oben

FTD: Selbstversuch eines Zockers

29.12.2009

Auch wenn das (CFD-) Trading anhand technischer Indikatoren bei diesem Artikel nicht allzu gut wegkommt möchte ich folgendes interessantes Experiment eines FTP Volontärs meinen Lesern nicht vorenthalten:

http://www.ftd.de/finanzen/derivate/:cfd-trading-selbstversuch-eines-zockers/50054647.html

Immerhin zeigt sich hier, dass ein System alleine noch längst keine sicheren Gewinne verspricht. Im Artikel wird auch deutlich wie kopfloses, emotionales Handeln der Testperson letztlich das Genick bricht…


nach oben

Versöhnlicher Jahresabschluß? AAPL für 140,85 €

23.12.2009

Trotz des schlechten Ergebnisses mit NVDA vor wenigen Wochen wage ich es heute noch einmal und steige nach der Bestätigung des gestern erstmals aufgetretenen Kaufsignals heute bei Apple ein.

Der Trade umfasst 17 Aktien a 140,85 €. Der Imaginäre Stopp Loss liegt bei 135,92 € also rund 3.5% unterhalb des Einstiegspreises…

Mal sehen was der Weihnachtstrade bringt…

Frohes Fest und Guten Rutsch (natürlich nicht an der Börse :-)


nach oben

Lebenszeichen und eine White Label Bank

18.12.2009

Nein, der Blog ist nicht tot, in der Vorweihnachtszeit ist es im Real Life nur etwas stressiger als während des Jahres. Ich bekomme aber selbstverständlich immer noch jeden Tag die Kauf- Verkaufsempfehlungen meines eMail-Benachrichtigungssystems, Leider scheint es ausser bei NVDA derzeit jedoch keine Einstiegsgelegenheit zu geben (und von diesen wankelmütigen Papieren habe ich erst mal genug :-))

Anderes Thema: Bei FTD Online habe ich diese Woche einen interessanten Artikel über eine s.g. Whitelabel Bank gelesen, die mir bekannt vorkam…

In Deutschland ist es dank Börsenaufsicht und Co wohl relativ schwer und teuer eine Bank zu gründen (was glaube ich auch Sinn macht) man braucht Stammkapital, Geschäftsführer, eine Mitgliedschaft im Bundesverband und und und.

Ein interessantes Geschäftsmodell basiert wohl auf genau diesen Gegebenheiten, die BIW Bank (bei der ich über flatex mein Wertpapierkonto habe) macht keinerlei Werbung (um so unbekannt wie möglich zu bleiben) und verkauft seinen Kunden wie flatex oder e-Trade die Nutzung seiner Banklizenz.

Natürlich hatte ich mich gewundert dass ich bei der Depoteröffnung bei flatex Unterlagen zur biw Bank schicken musste, aber mangels Kenntniss nicht weiter drüber nachgedacht und das Konto eröffnet.

biw springt immer dann für flatex ein (natürlich gegen Bezahlung) wenn eine Banklizenz (die flatex nicht hat) benötigt wird…

Ein geniales Geschäftsmodell!

Zum kompletten Artikel:

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:white-label-banking-weisse-marke-bank/50051165.html


nach oben

« Vorherige Einträge | Nächste Einträge »
 

Symbol:

DAX6134.62
X-DAX   ----

Die in diesem Blog veröffentlichten Beiträge sind weder als Anlageempfehlung noch als Beratung zu verstehen.
Wer mit Aktien handelt sollte sich des möglichen Verlustes seines Geldes bewusst sein.